Reise durch den magischen Jahreskreis zurück zu dir selbst

Reise durch den Jahreskreis – zurück zu mir selbst

In diesem Beitrag geht es darum, wie die Reise durch den Jahreskreis mit den 8 keltischen Festen mir geholfen hat, zurück zu mir selbst zu finden. Und wie du das auch kannst.

Bestimmt kennst du den keltischen Jahreskreis mit den vier Sonnen- und 4 Mondfesten?

Das sind die beiden Tag-Nachtgleichen; im Frühling das Fest Ostara (meist am 21. März) und im Herbst Mabon (meist am 21. September). Mit diesen beiden Festen haben wir ein Gleichgewicht im Jahr, Tag und Nacht sind gleich lang. Wir können diese Zeit nutzen, um bei uns selbst zu schauen, wo etwas ins Ungleichgewicht geraten ist und dies dann verändern.

Die zwei weiteren Sonnenfeste sind die Wenden; Litha – die Sommersonnenwende und Yule – die Wintersonnenwende. Wie der Name schon sagt, zu diesen Terminen wendet sich das Jahr.  Nach einem dreitätigen Stillstand kehrt sich die Dunkel- bzw. Helligkeit wieder um. Mit der Sommersonnwende, dem hellsten Tag im Jahr, nehmen die Tage danach langsam wieder ab, mit der Wintersonnenwende, dem dunkelsten Tag im Jahr,  langsam wieder zu. Wir können hier ebenso schauen, was wir loslassen wollen. Gut geeignet sind zu beiden Terminen Feuerrituale. Du kennst vielleicht die großen Sonnwendfeuer? Das waren früher, und sind teilweise heute noch, rituelle Feuer zu Ehren des Lichtes.

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Sonnenfeste & die Elemente im Jahreskreis

Sonnenfeste im Jahreskreis zurück zu mir selbst Elemente

Ostara – Osten – Frühling – Tanze mit dem Wind

Auch die Elemente und die Himmelsrichtungen spielen bei den Sonnenfesten eine große Rolle. Zu Ostara, Ostern, steht alles auf Neubeginn. Das Fest wird dem Osten zugeordnet, ebenso gehört der Wind zum Osten. Das Element Wind sorgt immer für Leichtigkeit, bringt frischen Schwung ins Leben, in Beziehungen, in Projekte usw. Wir können zu Ostara den Neubeginn feiern und „mit dem Wind spielen“, er freut sich immer über etwas Mehl, welches wir in die Luft werfen, um ihn anzurufen aber auch um ihm zu danken. Und bunte Bänder mag der Wind, in Äste geknüpft spielt er damit und bringt so Leichtigkeit in die Themen, die wir in die bunten Bänder reingesprochen/gewebt haben. Was willst du neues in die Welt bringen?

Litha – Süden – Sommer – Spiel mit dem Feuer

Zur Sommersonnwende sind wir im Süden angelangt. Feuerkraft. Alles, was endgültig weg soll, wo eine große Transformation stattfinden soll, übergeben wir dem Feuer. Wir können alles, was uns belastet, in ein Stück Holz sprechen und dieses verbrennen. Als Dankesgabe freuen sich die Feuergeister über Räucherkräuter und schöne Hölzer. Es ist die Zeit, zu schauen, was nach dem „durchpusten“ im Frühling jetzt endlich ganz weg darf. Es ist auch die Zeit der Lebenskraft, der Energie. Wofür brennst du?

Mabon – Westen – Herbst – Wasserenergie

Im Herbst sind wir im Westen angelangt. Die untergehende Sonne und das Element Wasser sind hier zugehörig. Wasser steht für unsere Gefühlswelt, es hat aber auch die Eigenschaft, alles was stockt, wieder ins Fließen zu bringen. Es ist die Zeit Bilanz zu ziehen und alles, was sich schwer anfühlt zu überdenken, zu verändern, anzupassen, so dass es wieder stimmig ist für uns. Viele spüren eine leichte Melancholie im Herbst, die Dunkelheit naht, das Licht schwindet, Themen wie Tod und Loslassen sind präsent. Gehe an einen Bach, stelle dich hinein und sprich alles aus, was dich blockiert, was deine Gefühle angeht. Weine, weinen bringt auch wieder alles in den Fluss. Ich habe oft geweint auf meinem Weg zurück zu mir selbst. Gib den Undinen, den Wasserwesen, bunte Glasperlen oder Edelsteinsplitter als Dankeschön. Das mögen sie. Was darf wieder in den Fluss kommen?

Yule- Norden – Winter – die Erde heilt

Mit der Wintersonnwende sind wir im Norden, der dunkelsten Nacht und dem Element Erde angelangt. Es scheint, als gibt es gar kein Licht mehr und doch…. Tief im Bauch der Erde keimt es schon, regt sich erstes Leben. Zur Wintersonnenwende wird das Licht neu geboren, es geht wieder aufwärts. Für uns eine gute Zeit, alles, was sich langsam auflösen darf, „große“ Themen wie bspw. Trauer um einen geliebten Menschen oder ein Tier, unserer großen Mutter Erde zu übergeben. Einfach, indem wir vorsichtig ein Loch graben und unsere „Sorgen“ hineingeben. Immer mit einem kleinen Dankeschön, sei es etwas Wasser, oder ein paar schöne Blumensamen oder -zwiebeln.

Auch den Tieren im Wald dürfen wir etwas geben, sie sind, wie auch wir, die Kinder der großen Erdenmutter. Getreidekörner, Vogelfutter etc. Die Waldkobolde freuen sich über etwas Bier oder einen kleinen Schnaps, oder auch Tabak. Damit machst du ihnen eine Freude, sie kümmern sich darum, dass deine Sorgen langsam transformiert werden. Geben, immer einen Ausgleich zu schaffen, ist auch etwas, das mir half, zurück zu mir selbst zu finden.

Siehst du die Parallelen? Im Sommer, mit dem Feuer geht es schnell. Zack in die Flamme und weg. Im Winter, mit der Erde geht es langsam, dafür „tiefer“. Genauso ist es im Frühling, da kommt frischer Wind, Lebendigkeit, wir holen uns etwas ins Leben. Im Herbst, mit dem Wasser, geben wir ab, lassen los. So kannst du diese Zeiten wunderbar für deine eigenen Themen nutzen, mir hat das sehr geholfen. Denn alles hat seine Zeit, im Jahreskreis, im Leben, in Projekten, in Beziehungen.

Die vier keltischen Mondfeste – Themen um zurück zu mir selbst zu finden

Mondfeste im Jahreskreis zurück zu mir selbst

Kommen wir zu den Mondfesten, sie waren den Kelten die wichtigsten Feste im Jahreskreis, an ihnen wurde festgemacht, wann bspw. Zeit ist zu säen, die Felder zu bestellen, wie das Wetter wird, usw. An diesen Festen wurde (noch mehr) den Göttern gedankt, sie um Segen gebeten und auch gefeiert. Lass uns mal genau schauen, worum es geht bei den Festen und wie du das in deinem Alltag nutzen kannst. Die Mondfeste sind immer auch Schwellenübertritte, Zeiten, in denen wir neue Entscheidungen treffen können.

Imbolc – zunehmender Mond – Winter – Reinigung & Neubeginn

Imbolc – das Kerzen- oder auch Lichterfest. Es ist das zweite Winterfest und nach unserem gregorianischen Kalender das erste Fest im Jahreskreis (als fester Termin hat sich der 1. Februar eingebürgert). Geht man nach dem Mond, ist es ein Fest im zunehmenden Mond, meist im Februar. Das Leben in der Erde keimt und die Sonne, die nun schon wieder ca. 1 Stunde länger für uns da ist als zu Yule, dringt mit ihrer Kraft in die Erde ein und sorgt so für neues Wachstum. Neubeginn ist ein großes Thema dieses Festes. Der Winter geht, das Frühjahr kommt. Manchmal „rangeln“ die beiden noch, doch das Rad dreht sich immer weiter und so wird der Frühling gewinnen. Mit lauten Umzügen wurde der Winter endgültig vertrieben.

Was hast du noch aus dem letzten Jahr mitgebracht, das jetzt gehen darf? Reinigung steht auch ganz großgeschrieben, putze dein Haus, räuchere es, entrümpele deine Gedanken, kehr alles aus, was dich davon abhält, jetzt neu zu beginnen. Ostara, mit dem  Wind, wird es weiterführen, zur Vollendung bringen.

Beltane – Vollmond – Frühling – Leidenschaft & Liebe

Mit Beltane (am 1. Mai oder dem 5. Vollmond im Jahr) geht es um die Leidenschaft und die Liebe. Der Vollmond steht so stark für die Weiblichkeit, wo darfst/willst du noch leidenschaftlicher sein, sei es in deiner Beziehung, in deinem Frau-sein, in deinem Herzensprojekt. Wofür brennst du? Auch das Thema Liebe dürfen wir uns anschauen, wie sieht es mit deiner Selbstliebe aus? Was kann ich tun, um zurück zu mir selbst zu finden? Wie viel Gutes tust du dir? Erlaubst du dir auch mal „egoistisch“ zu sein, mal Nein zu sagen? Hier meine ich nicht, dass du anderen für deinen Vorteil schadest, sondern dass du dich mit deinen Bedürfnissen genauso ernst nimmst, wie die Bedürfnisse anderer. Gönne dir ein sinnliches Rosen Bad, eine Massage mit Ylang-Ylang (gerne auch ein Partnermassage 😉 ).

So wie Gott und Göttin sich zum Hexenfest vereinten, so darfst auch du deine männliche und weibliche Seite vereinen. Wir wechseln vom Frühling in den Sommer und du legst jetzt die Weichen, um im Sommer in die pure Freude, die Helligkeit (in dir und im Außen) einzutauchen.

Lughnasadh – abnehmender Mond – Sommer- Durchtrennen & Ernte

Mit Lughnasadh bewegen wir uns Richtung Herbst (1. August bzw. abnehmender Mond im August). Die Schnitterin eilt über die Felder und trennt mit einem gezielten Schnitt die Ähren ab. Sie tötet Leben, um ein Überleben zu sichern. Sie setzt einen bewussten, klaren Schnitt. Wie sieht es bei dir aus? Gbit es da auch Themen, Projekte, Beziehungen etc. die so nicht mehr länger funktionieren? Bist du bereit, einen klaren Schnitt zu setzen? Loszulassen? In Vorbereitung auf Samhain, an dem es um das „echte“ Loslassen, das Sterben geht? Spüre tief in dich hinein, wo bedarf es JETZT einer bewussten Trennung? Der abnehmende Mond hilft dabei.

Etwas Wehmut kommt, da der Herbst unweigerlich an die Tür klopft. Erlaubst du dir auch mal wehmütig zu sein? Mit der Tag-Nachtgleiche und dem Wasser-Element kannst du das dann wieder loslassen. Wir müssen nicht immer gut gelaunt sein und Dinge tun, die wir „eigentlich“ gar nicht tun wollen. Also schau genau hin, was du jetzt nicht mehr tun willst. Merkst du, so war es auch schonmal ähnlich zu Imbolc, da räumten wir auf, um das neue Leben zu empfangen. Jetzt räumen wir auf, um in die Dunkelheit gehen zu können.

Gleichzeitig geht es aber auch, wie zu Mabon, um die Ernte. Was hast du Wundervolles in die Welt gebracht, das jetzt Früchte trägt? Auch das darfst und sollst du anerkennen und dich dafür feiern!

Samhain – Neumond – Herbst – Loslassen & Sterben

Mit Samhain, dem Totenfest, dem Ahnenfest am 1. November bzw. dem 11. Neumond im Jahr schließt sich der Kreis. Das Leben in der Natur ist vorbei, alles ist tot. Doch ist es wirklich so? Oder bedingt nicht alles einander? Ohne das Laub, dass jetzt von den Bäumen fällt und über den Winter zu Humus/Erde wird, wäre im Frühling gar kein neues Leben möglich. Ohne die Dunkelheit, die Nacht-Jahreshälfte die Samhain jetzt einläutet, könnten wir gar kein Licht wahrnehmen. Es ist die Zeit, ganz tief in die eigenen Schatten einzutauchen. Ohne Angst, denn wir wissen ja, dass schon ganz bald, zu Yule, das Licht wieder zurückkommt.

Es ist der Schwellenübertritt in die Anderswelt, die Schleier lüften sich spürbar, bis sie nach den Rauhnächten wieder schließen. Nutze diese Energie, dich bewusst mit dir und deinen ureigenen Themen auseinanderzusetzen. Der Neumond steht auch energetisch immer für den Neubeginn. Dieser ist in dir zu finden, nicht im Außen. Wenn du deine Schatten, deine Ängste, deine eigene tiefe Dunkelheit kennst, dann brauchst du keine Angst mehr davor haben, sondern kannst sie zu Stärken umwandeln. So wie wir zu Beltane in die Tag-Jahreshälfte und das Leben im Außen gestartet sind, so gehen wir jetzt nach Innen und kümmern uns liebevoll um uns selbst.

Magie und Leichtigkeit im Alltag zurück zu mir selbst

Zurück zu mir selbst – mit Magie & Leichtigkeit durch die Jahreskreisfeste

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Beitrag ein wenig mehr die Magie der Jahreskreisfeste näherbringen. Leben wir nach diesen Festen, so geben sie uns Halt und Stabilität, es ist ein kontinuierlicher Prozess von Zeugung, Geburt, Leben, Sterben, Wiedergeburt.

  • Wir können die jeweiligen Zeit Qualitäten nutzen um wieder mehr Leichtigkeit in unseren Alltag zu holen.
  • Eingebettet sind wir ins große Ganze, wir sind getragen und gehalten.
  • Wir dürfen uns Pausen gönnen, da wir wissen, dass jetzt die Zeit dafür ist.
  • Wir können kreativ sein, etwas Neues in die Welt bringen, weil wir wissen, wann die beste Zeit dafür ist.

Nutzen wir dieses Wissen, nimmt es viel Druck von unseren Schultern und bringt uns dafür mehr Freude und Vertrauen. Du kannst durch das bewusste leben im Jahreskreis, auf deinem ganz eigenen Weg, zurück zu mir selbst finden, wieder ganz und authentisch werden.

Wenn du mehr über den magischen Jahreskreis und die 8 Feste wissen möchtest, dann lade ich dich herzlich in meine Jahresbegleitung „Reise durch den Jahreskreis – zurück zu mir selbst ein“. Gerne können wir da auch im 1:1 an deinem ganz persönlichen Thema „arbeiten“ aber immer getreu meinem Motto „Magie & Leichtigkeit im Alltag“. Nicht hart müssen wir an uns „arbeiten“, sondern einfach nur bewusst werden.

Ina Allard Weltenwandlerin

Hey, ich bin Ina

Ich will mit meinem Wirken mehr Magie & Leichtigkeit in DEINEN Alltag bringen.

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